Sonntag, 28. März 2010

Freeport - Nassau und zurück

Die letzten 5 Tage war ich ganz schön unterwegs. Zuerst hab ich mal natürlich die Insel erkundet. Freeport liegt auf der Insel Grand Bahama und ist eine von 700 Inseln, welche zusammen Bahamas darstellen. Insgesamt sind 29 Inseln bewohnt. Die Stadt Freeport hat nichts schönes an sich, ausser dem Hafenamt. Da kommt englische Kolonialstil durch. Sehr viele Geschäfte haben dich gemacht. Der Tourismus ist hier auf dem absteigenden Ast - die Insel hat schon deutlich bessere Tage gesehen. Mir ist es aber recht, wenn nicht so viele Touris da sind. Der größte Teil der Bevölkerung besteht aus Schwarzen. Viele fahren aufgemotzte Karren rum ...BMW..Black Mans Weel :-)) ist hier ein gängiger Begriff für aufgepimpte Karren. grinz.

Das Meer ist traumhaft. Schätze so um die 22 Grad Wassertemp. Schnorchle aber nur mit Neopren - erstens wegen der Sonne auf dem Rücken. Die brennt nämlich wie die Sau. Zweitens wegen der Auskühlung. Wenn man länger als ne Stunde rumschnorchelt, kann es schon kalt werden..

Strände sind traumhaft. Superweicher und puderzuckerhafter Sand. Unglaublich weich.

Eugen und ich waren am Abend mal im Casino in Freeport. Aber der Blackjack Tisch hat mich nicht so gereizt..Roulette war ganz nett..aber Macau war eindeutig besser.

Ich jogge fast jeden Morgen ne Stunde am menschenleeren Strand entlang. Sehr entspannend.

Vor drei Tagen sind Eugen und ich auf die Insel New Providence geflogen. Dort liegt die Hauptstadt von den Bahamas - NASSAU.
In Nassau gibts deutlich mehr Touris. Klar - dort legen auch fast jeden Tag fette Kreuzfahrtschiffe an.
Schöne Altstadt mit den typsichen Häusern, welche ihren englischen Ursprung irgendwie nicht verleugnen können. Fort Charlotte ist sehenswert. Auch Paradise Island mit dem Hotel Atlantis, welches zu den 10 teuersten Hotels der Welt zählen soll. Wir sind über den Strand reingekommen :-) und haben dort im Indoorpool gelegen. Nebenan - also quasi direkt daneben befinden sich Hammerhaie und Sägefische in einem anderen Pool. Man liegt da am Beckenrand und sieht ein paar Meter neben sich einen Hammerhai vorbeigleiten. Interessante Erfahrung..

Ich hab auch mein Lieblingsessen entdeckt: Conchfritters.
Das ist das Fleisch einer Muschelart.Die Muscheln sind ca. 25cm groß und zur Schnecke gedreht. Das Fleisch der Muschel wird gehackt und mit Gemüse und Mehl im Fett in Kugeln ausgebacken. Sehr, sehr lecker.

Am ersten Abend waren wir in einem Laden direkt am Meer. Caribean Jazz Live und Sternenhimmel, direkt neben dem Meer gelegen..toll. So muss Urlaub sein.

Was sehr interessant ist, sind die einheimischen Frauen. Die meisten kleiden sich am Abend, als würden sie dem horizontalen Gewerbe nachgehen. Nun isst das Auge ja bekanntlich mit :-) was man da aber zu sehen bekommt...
Die Frauen dort sind bis zu dem zarten Alter von ca. 15 Jahren noch rank und schlank. Das Gesäß ist bei allen dominant ausgeprägt :-) Nun im Laufe der Zeit steigert sich Umfang und Gewicht proportional zum Alter. Die meisten Frauen im Alter von 20 sind FETT. FETTER gehts nicht. Ich hab aber noch nie so selbstbewusste Frauen gesehen. Wer wagt sich schon mit 100 kg in enge pinkfarbenen Tights oder Superminirock mit 12cm Highheels?
Auf dem Rückflug saß Eugen neben dem ehem. Ministerpräsi der Bahamas und jetzigen Leiter der Oppositionspartei (PLP) und ich saß neben einer Frau die so fett war, dass die die Lehne zwischen uns öffnen musste, um im Sitz platz zu nehmen :-)) vor mir zwei Freundinnen von ihr - FETT. Hinter ihr zwei Freundinnen von ihr - FETT. Ich war bestimmt von 600kg Fleisch umgeben. Eugen hat nur gelacht und gemeint, dass man mich (1.89cm) nicht mehr sah, vor lauter Fleisch :-). Natürlich waren alle Damen supergedresst...Meine Nebensitzerin hatte eine hautenge Hose an.Leider war ein Oberschenkel von ihr - der Umfang von meinen beiden Beinen und mit ihrer Oberweite, hätte sie mich bestimmt erschlagen können. Puhh- war ich froh in Freeport zu landen..

Wir waren am Strand, wo man "Fluch der Karibik" drehte. Da liegt sogar noch ein altes Schiff rum, wo man die Schiffszenen auf der "Black Pearl" drehte. Da musste ich natürlich raufklettern und kurz mal "Jack Sparou" spielen. grinz.

Leider und das weiß niemand ist der ehemals schönste Strand der Insel am Arsch. Walt Disney hat ganze Arbeit geleistet. Für Millionen von Dollar wurde ein Hafenbecken gebaut, wo man die Kampfszenen zw. den Schiffen dreht, der Strand wurde teilweise betoniert, damit die Kamera darauf fahren konnte. Man ging und ließ einfach alles stehen und liegen. Unglaublich, wie scheisse es dort aussieht.

CU coco

1 Kommentar:

  1. Hi tom

    sorry konnte mich grad nicht halten vor lachen und ich hab mir grad so bildlich vorgestellt das du dein bild am strand fotogrfierst und mit dem schild in der hand "ich komm nicht mehr arbeiten"das wolltest du machen und mit 600kg fleisch an der seite wäre das doch bestimmt schön :)))))) tja tom ich hab dir gesagt du bekommst nur Kolosse und keine hübsche neben dir grinz na dann viel spass wünsche ich dir ......gruß g.m

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